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Eine gute Kita hilft auch dem Job

Interview mit Frau Dr. Barbara Sutter

Im Gespräch mit Arzu Kahya berichtet Humanbiologin und Mutter einer 20 Monatigen Tochter Frau Dr. Sutter über das glückliche Timing in ihrem Leben. Nach längeren beruflichen Reisen und vielen schönen Erfahrungen in Marburg, Cambridge und Konstanz am Bodensee, ist sie nun endlich angekommen – im Dreiländereck bei der Roche Pharma AG. Sie möchte gerne in dieser internationalen Ecke bleiben weil sie die zentrale Lage mitten in Europa lieben gelernt hat. Die Nähe der Schweiz und Frankreichs mit verschiedenen Kulturen, Sprachen und Landschaften macht die Region so attraktiv für sie.

SW+: Frau Dr. Sutter sie arbeiten als Study Program Manager Signaling Franchise bei Roche in Grenzach. Was genau machen Sie in dieser Position?
Dr. Barbara Sutter: Ich bin in einer Teilzeitstelle (50%) für die Planung und operative Durchführung von nicht-interventionellen Studien verantwortlich. Diese Studien werden durchgeführt, wenn ein Medikament bereits auf dem Markt ist. Gemeinsam mit meinem Team bin ich dafür zuständig, dass diese Studien richtig geplant und durchgeführt werden. In den Studien wird die Wirksamkeit und Sicherheit unserer Medikamente in der Praxisroutine beobachtet. Ebenso wirke ich an Studien von Roche mit, die von externen Sponsoren durchgeführt werden. Beispielsweise Studien der Forschungsverbände, einer Fachgesellschaft oder einer Klinik, welche durch die Roche Pharma unterstützt werden.

SW+: Sie haben eine anspruchsvolle, interessante Tätigkeit und eine Tochter – wie organisieren sie Ihren Alltag?
Dr. Barbara Sutter: Das Allerwichtigste für mich ist das Trennen von Familie und Beruf. Wenn ich hier bin, konzentriere ich mich voll und ganz auf meine Tätigkeit - wenn ich Zuhause bin, auf meine Familie und auf die Verantwortung, die ich dort bewusst eingegangen bin. Zudem unterstützen mich meine Abteilung, meine Vorgesetzte und meine Kollegen ganz toll. Und vor allem die Kindertagesstätte der Roche hilft mir dabei sehr.

SW+: Ihre Tochter hat einen Platz in der Roche KiTa ´Ideenreich´. Was sind dabei die wichtigsten Vorteile für sie?
Dr. Barbara Sutter: Ich weiß meine Tochter ist da absolut gut aufgehoben und fühlt sich wohl. Dadurch habe ich meinen Kopf frei und kann in aller Ruhe meiner Arbeit nachgehen. Die Gruppen der KiTa sind klein und durch feste Bezugspersonen fühlen sich die Kinder fast schon wie in einer kleinen Familie. Die Art und Weise der Betreuung ist mit uns im Vorfeld abgesprochen worden. Aufgrund der durchgehenden Öffnungszeiten sind wir, abgesehen von der Weihnachtszeit, nicht an bestimmte Ferienzeiten gebunden.   Zusätzlich wird das Essen täglich komplett frisch und mit hoher Qualität durch die Roche Kantine und die KiTa gestellt, sodass ich mich wirklich um nichts mehr sorgen muss – das entlastet mich natürlich enorm. Was mir besonders gefällt, ist das teilweise englischsprechende Personal. Es ist so wunderbar, denn diese zweite Sprache fließt einfach so in die Betreuung mit ein und die Kinder lernen sie spielerisch.

SW+: Wie flexibel ist die Betreuung – kann sie auch individuell an eine Mitarbeiterin, deren Stelle und Arbeitszeiten angepasst werden?
Dr. Barbara Sutter: Die KiTa hat nur Ganztagsplätze, aber es hat sich bei mir sowie bei den meisten Eltern eine Kernzeit heraus kristallisiert, in der meine Tochter regelmäßig in der KiTa ist. In der Theorie ist die Krippe von 7 bis 19 Uhr geöffnet, in dieser Zeit kann ich die Einrichtung vollkommen flexibel nutzen. Sei es ein Notfall oder einfach mal ein überraschendes Ereignis - ich weiß meine Tochter kann in ihrem gewohntem Umfeld bleiben. So eine Möglichkeit zu haben, ist natürlich sehr beruhigend für mich…

SW+: Die pädagogische Kindeserziehung ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Kinder sind Persönlichkeiten und müssen individuell betreut werden. Wie wird dies berücksichtigt?
Dr. Barbara Sutter: Im Vorfeld haben wir das pädagogische Konzept der KiTa erhalten und konnten uns intensiv damit beschäftigen. Mit diesem Konzept sollte man als Eltern auch wirklich einverstanden sein. Danach gibt es einige Vorgespräche mit und ohne Kind sowie eine durchdachte und geplante Eingewöhnungsphase. In dieser Eingewöhnungsphase wurden wir als Eltern sehr stark mit eingebunden und auch jetzt stehen wir mit den Betreuern in engem Kontakt. Es wird sehr viel Wert auf das soziale Zusammenleben, das Nachahmen und auf die eigenen Interessen des Kindes gelegt. Gleichzeitig gibt es auch schon feste Rituale wie der morgendliche Kreis oder die Essenszeiten – die Kinder haben Ihren festen Platz am Tisch und sie haben Ihr festes Bettchen zum Schlafen. Ich bin total froh über die Ergebnisse und Fortschritte, die meine Tochter in dieser Zeit schon gemacht hat. Der gesamte Umgang ist sehr ruhig, konstant und sehr liebevoll…

SW+: Sie wirken sehr glücklich und zufrieden auf mich. Was ist denn ihre Erfolgsformel? Wollen Sie sie mir verraten?
Dr. Barbara Sutter: Ich engagiere mich in meiner jeweiligen „Funktion“ im Job und in der Familie voll und ganz, setze aber auch klare Grenzen. Ein zweiter Faktor ist sicher das Zurückgreifen auf mögliche Ressourcen und Hilfestellungen, wie die Roche KiTa. Und schließlich funktioniert alles am besten im Team – im Job wie auch in der Familie klappt es nur, wenn alle zusammen anpacken.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Dr. Barbara Sutter
Study Program Manager Signaling Franchise
Roche Pharma AG Clinical Operations Deutschland
Emil-Barell-Str. 1
79639 Grenzach-Wyhlen

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