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„Ich bin dann mal weg“

St. Josefshaus

Wir wollen flexibel sein. Mit einem „Langzeitkonto“ kann man im St. Josefshaus Arbeitszeit über einen gewissen Zeitraum ansparen und diese Zeit dann zu einem späteren Zeitpunkt frei nehmen. Daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten. Ariane Beringer war die erste Mitarbeiterin, die davon profitierte.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Arbeitszeit für ein Sabbat-Jahr „einzuzahlen“?
Ich hatte schon länger die Idee, eine Auszeit vom Berufsleben zu nehmen. Als das St. Josefshaus die Möglichkeit der Zeitwertkonten vorgestellt hat war für mich sofort klar, dass es nur von Vorteil wäre, dieses Modell zu wählen.

Wie funktioniert das Zeitwertkonto im St. Josefshaus?

Man legt einen Teil seines Bruttogehalts als Wertguthaben geschützt bei einem Institut an und erhält es in einer sogenannten Freistellungsphase als monatliches Brutto wieder ausbezahlt.

Wie ist die Sozialversicherung während der Freistellungsphase geregelt?
In der arbeitsfreien Zeit ist man mit allen sozialversicherungspflichtigen Systemen so abgesichert, als würde man arbeiten. Ich muss mich also für die Zeit nicht privat versichern, habe keine Ausfallzeiten z.B. bei der Renten- oder Arbeitslosenversicherung und hatte keine Probleme wegen der Krankenversicherung.

Wie war der Übergang von der Freistellung zurück ins Arbeitsleben?
Ich habe mit dem St. Josefshaus vereinbart, dass wir während der Freistellungsphase in Kontakt bleiben und sehen, ob und wie es nach der Reise weitergehen kann. Meine Stelle wurde wieder besetzt- klar. Mir war klar, dass sich Dinge bei mir und bei meinem Arbeitgeber in der Zeit ändern. Mir wurde aber immer der Wunsch zur Zusammenarbeit vermittelt. Das war ein großer Sicherheitsfaktor für mich.

Ich habe beim St. Josefshaus wieder eine Stelle gefunden, die meinen Interessen entspricht.

Was würden Sie Arbeitnehmern empfehlen, die ein Zeitwertkonto eröffnen möchten?
Es handelt sich um ein attraktives System um Geld anzusparen: Es ist einfach unschlagbar gut bei einer zeitintensiveren Fort- und Weiterbildung oder einem Studium, bei Auszeiten für die Pflege von Familienangehörigen , bei einem früheren Eintritt ins Rentnerleben oder eben wir bei mir, wenn man nach 15 Jahren Berufsleben eine Auszeit machen möchte. Ich kann es nur empfehlen! Man bekommt nicht nur Geld sondern auch Zeit zurück.

Wie ist Ihr Fazit – hat sich das Sparen gelohnt?

Klar! Ich habe das Gefühl bei der Sache nur gewonnen zu haben!  

Weitere Informationen zum Lebensarbeitszeitmodell des St. Josefshauses finden Sie hier.

Kontakt
St. Josefshaus Herten BetriebsgGmbH
Beate Pfriender-Muck
Personalleiterin
Hauptstr. 1
79618 Rheinfelden
Telefon: 07623 470 223
www.arbeiten-sankt-josefshaus.de

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