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Interview mit dem Museumsteam

„Goht nit, gits nit.“

Alte Maschinen erstrahlen in neuem Glanz.

Mit was beschäftigt sich Ihr Team bei ARaymond?
Wir sind in den „Unruhestand“ verabschiedete, frühere Mitarbeiter von ARaymond und restaurieren alte Maschinen, Apparate, Mess- und andere Werkzeuge sowie Gegenstände aus allen Bereichen des Unternehmens, die nicht mehr benötigt und durch Neues ersetzt wurden.

Wie ist Ihr Team entstanden?

Aufgrund eines Umzuges im Jahre 1974 wurden „Musterkisten“ mit alten Teilen aus der Gründerzeit in eine sogenannte „Bachmann-Wanne“ geworfen. Mit den Teilen aus der Wanne und anderen aus einem alten Kellerschrank war ein erstaunlicher Grundstock für unser „Museum“-Besprechungszimmer vorhanden. Der damalige geschäftsführende Gesellschafter Alain Raymond war begeistert von dem Besprechungszimmer. Fortan fanden seine Besprechungen nur noch dort statt. Über die Jahre wurde alles sortiert und katalogisiert. Auch wurde eine Menge alter Akten gesichtet und archiviert. Als ich 2008 in Altersteilzeit ging, erkundigten sich Alain und Antoine Raymond nach meinem Interesse, ein Museum ähnlich dem in Grenoble aufzubauen. Dies führte am 22.07.2010 zur Gründung des heutigen Teams.

Wann treffen Sie sich?
Jeden Dienstag für vier Stunden - von 8:00 bis 12:00 Uhr – in der „Museumswerkstatt“.

Was war für Sie ganz besonders schön, interessant, aufwändig …?

Besonders schön renoviert wurde das von Alain Raymond geschenkte Bild aus dem Jahr ca. 1900, aus original Design-Kappen passend zum Kronenfederdruckknopf. Heute ausgestellt im Eingangsbereich Teichstraße. Eine besondere Herausforderung ist es bis heute, alte Dinge zu finden, die es verdienen, aufgrund ihres Alters, ihrer Technik usw. gesammelt zu werden.

Viel Spaß macht uns das Planen, Ausstatten und Aufstellen von Vitrinen, wie beispielweise im Treppenhaus im Werk Weil am Rhein, im Obergeschoss am Standort Eschbach-Bremgarten oder im Eingangsbereich in unserem Hauptsitz in Lörrach. Eine Herausforderung war die Renovation des Kappenautomaten 270 zur Montage der „Durable Kappe 6“ sowie des FTP-Biegeautomaten, der total verrostet war. Insgesamt haben wir weit über 60 Gegenstände, Maschinen, Apparate usw. total zerlegt, gereinigt, sandgestrahlt, neu lackiert und wieder zusammengebaut. Ziel ist es, jede Maschine wieder so herzurichten, dass damit Teile produziert werden könnten. Unser Motto dabei ist: „Goht nit, gits nit.“

Was haben Sie aktuell für Projekte?

Zurzeit wurden gerade zwei Vitrinen aus dem kaufmännischen Bereich erstellt. In der einen Vitrine zeigen wir alte Rechenmaschinen (eine Dokumentation von der ältesten Rechenmaschine bis zu den Solartaschenrechnern) und in der zweiten Vitrine die Entwicklung - über 100 Jahre - von der ersten Schreibmaschine bis ins heutige Computerzeitalter.

Das Interview wurde mit Günter Rapp, Sprecher des Museumsteams bei ARaymond, geführt.

Lörrach, 26. Juni 2014

Kontakt
A. Raymond GmbH & Co. KG
Teichstraße 57
79539 Lörrach
Telefon: +49 (0)7621 174 0

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