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Pharmaziepraktikum bei Roche

Industrie statt Apotheke

Wer Pharmazie studiert, landet hinter dem Verkaufstresen einer Apotheke? Nicht unbedingt – denn auch in der Industrie können Absolventen ihr Wissen einbringen. Ob dir diese Arbeit liegt, kannst du im pharmazeutischen Praktikum herausfinden. Tobias Steffan und Birgit Ohlinger von der Roche Pharma AG stellen Aufgaben und Perspektiven vor.

Dr. Tobias Steffan (39) hat Pharmazie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studiert und anschließend an der LMU München im Fachbereich der pharmazeutischen Chemie promoviert. Nach sechs Jahren bei der Roche Diagnostics GmbH in Penzberg leitet er nun seit zwei Jahren die Qualitätskontrolle der Roche Pharma AG in Grenzach.

Birgit Ohlinger (29) hat eine Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) gemacht und anschließend ebenfalls Pharmazie in Freiburg studiert. In ihrem Praktischen Jahr absolvierte sie ein sechsmonatiges Praktikum bei der Roche Pharma AG in Grenzach. Seit April 2016 arbeitet sie dort als Quality Assurance Manager im Bereich der Qualitätssicherung.

Was ist für Sie der Unterschied zwischen der öffentlichen Apotheke und einem Arbeitsplatz in der Industrie?

Ohlinger: Die Aufgaben in der Apotheke haben mir ebenso viel Freude gemacht, decken aber nur einen Teil des möglichen Arbeitsfeldes eines Apothekers ab. Dieses wollte ich mit allen damit verbundenen Herausforderungen kennenlernen. Bei Roche hat man natürlich auch Routinetätigkeiten, aber immer wieder neue spannende Projekte – auch auf globaler Ebene und in Zusammenarbeit mit vielen anderen weltweit verteilten Abteilungen. Dadurch kann man nie genau sagen, was der aktuelle Tag an aufregenden Aufgaben und Eindrücken bringt.

Wie sieht die Betreuung im Praktikum aus?

Ohlinger: Ich hatte in meiner Abteilung eine Qualified Person als Mentorin, die mich eingearbeitet und mir gezeigt hat, wo ich in den Systemen alles finde. Im Büro saß ich mit ihr und einer weiteren QP an einer Schreibtischinsel, sodass ich immer direkt fragen konnte, wenn irgendetwas aufkam. Außerdem hatten wir jede Woche einen festen Termin, in dem wir meine Fragen und Anregungen besprochen und ich auch Feedback bekommen habe.

Steffan: Die Betreuung muss durch einen approbierten Apotheker erfolgen, das ist durch die Approbationsordnung so festgelegt. In der Qualitätskontrolle haben wir das so gestaltet, dass ich als Mentor fungiere. Die fachliche Betreuung läuft in der Regel über einen Apotheker-Kollegen in der Funktion eines Quality Control Managers – dieser vermittelt in enger Betreuung die fachlichen und GMP-Themen.

Was schätzen Sie an Roche als Arbeitgeber?

Steffan: Die Roche Pharma AG ist aus meiner persönlichen Erfahrung ein sehr guter und verantwortungsvoller Arbeitgeber. Das Arbeitsumfeld ist sehr offen und freundlich, so dass man Privates und Berufliches sehr gut kombinieren kann. Das merkt man unter anderem an der Stimmung und Leistungsbereitschaft des jungen und dynamischen Teams. Tagsüber wird konzentriert gearbeitet – ein gemeinsamer Feierabend ab und an darf daher nicht fehlen. Zusätzlich stimmen aber auch die harten Fakten, also Bezahlung und Benefits. Wenn ich mit früheren Kommilitonen spreche, die in anderen großen Unternehmen arbeiten, dann merke ich immer wieder, dass Roche in dieser Hinsicht ein außergewöhnlicher Arbeitgeber ist. Und als Letztes: Die Entwicklungsmöglichkeiten sind ausgesprochen gut. Wer einige Jahre hier in Grenzach gearbeitet hat, hat natürlich auch an den anderen Standorten gute Karten.

Ohlinger: Ich habe mich während der Praktikumszeit bei der Roche Pharma AG sehr wohl gefühlt – so sehr, dass ich wiederkommen wollte. Zudem versucht Roche, sich in Bezug auf die Gestaltung der Arbeitsplätze und die darüber hinausgehenden Angebote immer weiter zu verbessern – ob durch Sportprogramme oder die Kinderkrippe. Highlight sind immer wieder besondere Veranstaltungen, zum Beispiel diese Woche das Spendenevent "Children's Walk" oder zu Beginn des Jahres der "Corporate Day" im Europapark. Man merkt auch, dass das Leitbild "Doing now what patients need next" nicht nur daher gesagt ist, sondern wirklich im Alltag gelebt wird.

Juni 2016 © Roche mit e-fellows.net

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