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Kochschule

Interview mit Stephan Höferlin

Stephan Höferlin betreibt eine „mobile Koch- und Schlemmerschule“. Wir finden das klasse und haben ihm ein paar Fragen gestellt.

SW+: Wie kamen Sie denn auf die tolle Idee mit der Koch- und Schlemmerschule?
Stephan Höferlin: Anfang der 1980er Jahre habe ich in England gelebt. Dort gab es damals sehr viele Kochschulen. Diese waren zwar eher auf das Kochen ausgelegt, hatten einen schulischen Charakter. Für mich steht heute mehr der Spaß, das gute Essen und Trinken und die Kommunikation im Vordergrund. An den Kochevents treffen sich die unterschiedlichsten Personen, alle können sich über Ihre gemeinsame Leidenschaft, das Kochen, austauschen. Dadurch kommen sehr interessante Gespräche, auch über andere Themen, zustande.

SW+: Haben Sie mal darüber nachgedacht, eine Lokalität für Ihre Idee zu suchen oder bleibt es bei dem „mobilen Einsatz“?
Stephan Höferlin: Eine feste Einrichtung ist angedacht, der mobile Einsatz soll aber trotzdem bestehen bleiben. 

SW+: Wer nimmt Ihre Dienstleistung für gewöhnlich in Anspruch?
Stephan Höferlin: An den Kochabenden treffen sich hauptsächlich Privatpersonen. Oft werde ich aber auch für Firmenfeiern oder Teamevents gebucht.

SW+: Sollte man Vorkenntnisse haben oder reicht es, wenn man sich fürs Kochen und Schlemmen interessiert?
Stephan Höferlin: Interesse am Kochen und Genießen reicht. Wir wählen Menüs aus, die sich auch zuhause nachkochen lassen. Mitbringen darf man immer gute Laune und Spaß am Genuss für Gaumen und Auge.

SW+: Was machen Sie, wenn Sie einen „Haufen Unbegabte“ in Ihrem Kurs haben?
Stephan Höferlin: Unbegabte in dem Sinn gibt es eigentlich nicht. Gäste die zu uns kommen haben Interesse am Kochen und Genießen.

SW+: Haben Sie eine bestimmte Philosophie?
Stephan Höferlin: Qualität ist unsere Philosophie. Gerne verwende ich Bio Produkte aus der Region, allerdings ist das nicht bei allen Artikeln möglich.

SW+: Was war das lustigste Erlebnis, was Sie mal bei einem Kurs hatten?
Stephan Höferlin: Bei einem österreichischen Kochabend gab es als Dessert Apfelknödel. Beim Herstellen der Knödel hat ein Teilnehmer statt 100g Mehl versehentlich 1000g Mehl verwendet. Die Knödel waren einfach nur hart wie Tennisbälle und ungenießbar. Die Kochabende sind meistens sehr lustig. Viele Gäste tragen mit ihrem Humor und Wissen zum heiteren Gelingen der Veranstaltung bei. Grundsätzlich gehen wir den Kochabend selbst eher locker an, das funktioniert aber nur über möglichst gute Organisation.

Vielen Dank für das Interview, Herr Höferlin und weiterhin viel Freude und Erfolg!

Kontakt
Koch- und Schlemmerschule
Stephan Höferlin 
Rheinstraße 39
79415 Bad Bellingen
Telefon: +49 (0) 7626 60335
eMail: Stephan.Hoeferlin@gmx.de
Internet: www.koch-und-schlemmerschule.de

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