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Weidepark Gersbach

Rind ist nicht gleich Rind

Im Weidepark Gersbach trifft man auf vielfältige einheimische Rinderwelt und auch auf exotische Arten

Auf einem Hochplateau auf 800 bis 1169 Metern über dem Meeresspiegel liegt das „Golddorf“ Gersbach, wo man nicht nur eine fantastische Südsicht auf die Alpen haben kann, sondern auch mit der Natur im Einklang ist. 2002 wurde oberhalb von Gersbach auf einer 33 Hektar großen Fläche der Weidepark eingeweiht. Ziel dessen ist es, dass die Menschen die vielfältige einheimische Rinderwelt kennenlernen. Von Frühjahr bis Herbst können Besucher hier auf einem Rinderlehrpfad rund um den Weidepark Rinder verschiedenster Rassen begegnen. Neben den Nutztierrassen kommen im Frühjahr auch eine bunte Schar exotischer Rinder und Tierarten auf die Weide wie Schottische Hochlandrinder, tibetanische Jaks und südamerikanische Lamas.

Eine ganz besondere Attraktion im Weidepark sind jedoch die wilden Wisente, die ganzjährig im Freien leben und in einem besonderen Gehege verweilen. Es ist Europas schwerstes Landtier und zudem der letzte Vertreter der Wildrindarten im europäischen Kontinent. Sie können bis zu drei Meter lang und zwei Meter hoch werden und bis zu 1000 Kilo erreichen – eine beachtliche Größe. Und dennoch sind sie ziemlich schnell, erreichen sie doch Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Das Wisent war damals vom Aussterben bedroht, nach dessen Rettung, so dass es heute weltweit noch etwa 3000 solcher Tiere gibt. Allein also um einen solchen Wisent zu betrachten, würde sich der Besuch des Weideparks Gersbach lohnen.

Auf dem zwölf Stationen umfassenden Rinderlehrpfad erfährt der Besucher so einiges, nicht nur über Rinder, sondern auch über die Weidbuchen, einer weiteren Eigenart der Schwarzwälder Landschaft. Überhaupt geht es dem Naturpark Südschwarzwald, der Träger des Weidparks ist, mit diesem um den Erhalt des besonderen Landschaftsbildes des Südschwarzwaldes.

Der zweistündige Rundgang kann bequem abgewandert werden, Stationen wie „Mensch und Rind – eine uralte Beziehungskiste“, über „Die Kuh als Landschaftsgärtnerin“ oder „Wer frisst, macht Mist“ warten auf den Besucher. Und an verschiedenen Stellen sind Picknickplätze vorhanden. Darüber hinaus bietet sich für den Besucher die Gelegenheit im Dorf einzukehren.

Die Themenkreise zum Rinderlehrpfad und alle weiteren Informationen finden Sie im Internet!

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