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Zauberweg am Hasenhorn

Ein besonderer Kinderwanderweg

„Der Zauberweg am Hasenhorn“ ist gewiss kein gewöhnlicher Weg. Mit dem Sessellift geht es hinauf auf den Hasenhorn, dem Hausberg von Todtnau. Von dort aus hat man eine wunderbare Aussicht auf Todtnau und Umgebung. Dort startet auch gleich der „Zauberweg am Hasenhorn“, der sich perfekt eignet für Familien mit Kindern, die bereits sehr gut laufen können. Die Abkürzung startet unter dem Berggasthaus. Auf dem Kinderwanderweg trifft man immer wieder auf verschiedene Waldbewohner, geht vorbei an vielen Tieren wie dem Fuchs, dem Raben Ratzfatz und einer Eule, in Handarbeit geschnitzt aus Holz vom Holzbildhauer Thomas Rees. Am Rabenfelsen stößt man auf „Grieswurz“, eine alte Buche, die laut Geschichte bei einem starken Sturm vor ein paar Jahren übel zugerichtet wurde. Seitdem poltert er griesgrämig durch den Wald und verwandelt die Tiere in Holz. Auch hat der Wald seine Farben verloren. Die Figur „Grieswurz“ wurde aus einer 140-Jahre alten Weißtanne von Künstler Thomas Rees geschnitzt und zum 10-jährigen Jubiläum des Weges im Jahr 2012 eingeweiht. Der Fuchs wurde gleichzeitig von Pius Mühl erneuert. Der Weg erzählt die Geschichte aus dem Buch der Todtnauerin Sabine Steinebrunner, das reich bebildert ist. Man geht auf dem Weg auf eine Reise gemeinsam mit den Wichteln Ilex und Farfara und dabei auch auf die spannende Suche nach dem verloren gegangenen Zauberstein und kann hier in der Natur das Märchen nacherleben. Ob der Zauberstein am Ende zu finden ist und der Wald seine Farben wiederbekommt, wird hier allerdings noch nicht verraten. Das muss man bei der abenteuerlichen Wanderung schon selbst herausfinden.

Über teilweise schmale Pfade führt der Weg, es geht über Steine und zahlreiche Wurzeln. Die Natur kann hier richtig mit jedem Schritt entdeckt und erlebt werden. Der komplette Weg ist in etwa 1,5 Stunden zu schaffen, kann aber auch abgekürzt werden. Mit den besonderen Stationen – einem Blick durch das Fernrohr und dem Besuch der Tiere aus dem Wald ist dieser Weg ein ganz besonderes Abenteuer für kleine Naturfreunde. Man hat dabei immer einen Blick für die zahlreichen Figuren, die einem dabei begegnen, erlebt dabei aber auch die Natur um sich herum. Und es gibt jede Menge Überraschungen zu entdecken. Wie etwa den wunderschönen Waldspielplatz auf der „Hebelhöhle“, wo sich die kleinen Besucher austoben können. Es lohnt sich Grillgut mitzunehmen, denn hier, kurz vor dem Ende des Weges, befindet sich auch ein schöner Grillplatz. Ein Höhepunkt ist aber ganz bestimmt der Besuch der Fledermaushöhle, einem alten Bergwerkstollen, zum Ende des Weges, wo es dann auch etwas ganz Besonderes zu entdecken gibt.

Es lohnt sich den Weg von oben nach unten zu laufen, um die Geschichte nachzulaufen und das ist auch weitaus weniger anstrengend. Das Buch „Der Zauberweg am Hasenhorn“ ist im lokalen Buchhandel, an der Talstation, im Berggasthaus oder bei Familie Steinebrunner unter steinebrunner_b@gmx.de direkt erhältlilch. Der Weg kann auch ohne Buch erlaufen werden, der Sinn erschließt sich durch die Hinweistafeln, mit Buch ist die Geschichte aber natürlich noch besser zu verstehen.

Wichtiger Hinweis: Der Weg kann nicht mit Kinderwagen erlaufen werden, gutes Schuhwerk braucht man auf jeden Fall.

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