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Bundestrainer Jogi Löw - Ehrenbürger

„Ich bin stolz einer von euch zu sein“
Weltmeistertrainer Joachim „Jogi“ Löw ist in Schönau im Schwarzwald geboren und aufgewachsen. Seine Heimatstadt ernannte ihn am Freitag, 17. Oktober 2014 zum Ehrenbürger und bot ihm einen rauschenden Empfang bei einem großen Festakt. Rund 4000 Fans, sechs Fernsehteams und zahlreiche Journalisten tummelten sich in der 2500-Einwohner-Stadt Schönau, verfolgten das große Spektakel und jubelten ihrem Bundestrainer zu. In der Aula des Gymnasiums fand die Verleihung zur Ehrenbürgerschaft statt, welche draußen auf die Videowall übertragen wurde, wo die Massen mitklatschten. Der SWR moderierte das Programm auf der Bühne und führte Live-Schaltungen durch.

„Vom Bolzplatz in die Kirche“
Bürgermeister Peter Schelshorn zitiert aus  dem Hit „Ein Hoch auf uns“, beschreibt den Werdegang und die Karriere des Bundestrainers. Löw ist am 2. Februar 1960 in Schönau geboren, hier aufgewachsen und hat nach der mittleren Reife eine Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann absolviert. Seine Leidenschaften waren der Fußball und das Ministrieren, so ging es für ihn „vom Bolzplatz in die Kirche“. Auf allen Bolzplätzen Schönaus entwickelte sich das fußballerische Talent Jogi Löws weiter. Mit 66 Toren in einer Saison ist er immer noch Rekordtorschütze des FC Schönau 08. Sein damaliger Schönauer Trainer, Entdecker und Förderer Wolfgang Keller hat den Grundstein für seine Karriere gelegt. Mit 17 verließ Löw Schönau und wechselte als Bundesligaprofi nach Freiburg. Doch er kommt regelmäßig zurück in seine Heimatstadt. Hier hat er noch Freunde und Familie. Und: „Wenn er nach Schönau kommt spricht er 100 Prozent alemannisch“, so Schelshorn.

„Der 13. Juli 2014 ist und wird in unseren Herzen unvergessen bleiben“, erinnert Schelshorn an den größten Erfolg von Löw, den Weltmeistertitel. Mit der Ehrenbürgerschaft erhält Löw die höchste Auszeichnung der Stadt für sein vielfältiges Engagement für die Stadt Schönau. Gleichzeitig werden seine Erfolge als Bundestrainer gewürdigt und, dass Löw die Stadt Schönau immer positiv nach außen hin vertreten hat. Jogi Löw trägt sich in das goldene Buch der Stadt Schönau ein. Die Massen jubeln. Musikalisch wird der Empfang von Löws Cousine Steffi Lais und Cousin Jack Lais umrahmt.

Unterstützung der Schönauer gespürt
Für Jogi selbst sei es ein besonderer Tag. „Es ist eine große Ehre für mich hier so empfangen zu werden“, sagt er. Er habe während der ganzen Zeit gesehen und gespürt, dass die Schönauer sich mit ihm freuen. Und er gibt den Dank zurück und sagt: „Ich bin stolz einer von euch zu sein“. Jubel ertönt. „Hier bin ich geboren, hier habe ich meine ersten Schritte gemacht, hier habe ich meine große Liebe zum Fußball gefunden“, sagt Löw. Und, dass auch das Stadion nach ihm benannt wird, erfülle ihn mit großem Stolz. „Ich werde meinen Heimatort, egal wo ich bin, mit Stolz und voller Freude vertreten“, sagt Löw. Er habe in der ganzen Zeit als Bundestrainer immer die Unterstützung der Schönauer gespürt, das habe ihm Kraft gegeben und Mut diesen Weg weiter zu gehen.

Als er dann die Bühne draußen betritt, ist die Masse nicht mehr zu halten. Denn Jogi Löw hat doch tatsächlich den WM-Pokal mitgebracht und hält ihn in die Höhe. Dann enthüllt er mit dem Bürgermeister die neue Stadion-Tafel mit der Aufschrift „Jogi Löw-Stadion“. Und dann geht er zu seinen Fans. Auf alles vom Fußballschuhe über die Jacke bis hin zur Handytasche setzt der Weltmeistertrainer seine kreisförmige Unterschrift.

Schwarzwaldluft tut gut
„Irgendwie muss die Schwarzwaldluft doch gut tun“, hat Thomas Wehrle, SWR-Freiburg-Studioleiter noch im Vorfeld auf der Bühne gesagt. Denn so manch Schönauer Weggefährte von Jogi Löw war ebenfalls im Fußball sehr erfolgreich. So wie etwa Ralf Behringer, der nur den Sprung zur Nationalmannschafft nicht geschafft hat. „Jogi war schon als Jugendspieler einer der besten“, so Behringer. Zum bunten Programm auf der Bühne gehörte auch die Jugend des FC Schönau, die Jogi Löw dann auch empfing. Er gab den Jungs und Mädels einen kumpelhaften Handschlag und versicherte ihnen eine erfolgreiche Zukunft. So klein war auch er, als seine Karriere in Schönau im Schwarzwald begann.

Ein herzliches Dankeschön an Verena Wehrle aus dem schönen Südschwarzwald für diesen tollen Bericht!

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