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Energieberatung

Interview mit Dipl.- Ing. Jürgen Hügel

Zu diesem Interview konnten wir Jürgen Hügel aus dem Architektenbüro Hügel in Lörrach gewinnen. Als freier Architekt und qualifizierter Energieeffizienz-Experte (KFW), sowie eingetragener Sachverständiger in der entsprechenden Fachliste der Architektenkammer Baden-Württemberg ist er auch für die Planung, Koordinierung und Ausführung von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen im Bestand der richtige Partner.

SW+: Wer sollte einen Gebäudeenergieberater zu Rate ziehen?
Dipl. - Ing. Hügel: Jeder der eine Immobilie besitzt, mieten oder kaufen will, kennt das Problem mit den steigenden Nebenkosten. Einen grossen Anteil daran haben insbesondere die Energiekosten. Der Gesetzgeber hat durch die Einführung der Energieausweise für Wohn- aber auch Nichtwohngebäude hier für mehr Transparenz gesorgt. Diese sind seit dem 1. Mai 2014 bei Kauf oder Verkauf, sowie Neuvermietung „aktiv“ vorzulegen. Durch eine Klassifizierung mit Farbskala, sowie die Angabe des Primär- bzw. Endenergiebedarfs ist ein direkter Vergleich möglich.

Zu meinen Kunden zählen insbesondere alle die ein Haus bauen, oder eine Bestandsimmobilie energetisch sanieren wollen, aber auch Haus- und Wohnungseigentümer, Wohnungsbaugesellschaften, Architekten, Immobilienmakler, Bauträger und viele mehr.

SW+: Wie kann ich mir den Ablauf einer Beratung vorstellen? 
Dipl. - Ing. Hügel: Bei energetischen Sanierungen im Bestand sollten zunächst die Schwachstellen und Einsparpotenziale durch eine Bestandsaufnahme und Analyse ermittelt werden. Auf dieser Basis werden Modernisierungsvorschläge entwickelt. Diese werden dann unter dem Primat der Wirtschaftlichkeit (Kosten-Nutzenanalyse) geprüft und unter sachverständiger Begleitung und Aufsicht umgesetzt.

Bei Neubauvorhaben sind in erster Linie mindestens die gesetzlichen Vorgaben der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung zu erfüllen – insbesondere die Hüllflächen, also die  wärmeabgebenden Aussenbauteile und die Haustechnik müssen „passend“ zu dem Projekt geplant werden, um auch die geplante Energieeinsparung, oder den geforderten Energiestandard für Förderprogramme zu erreichen.

SW+: Kann eine Beratung oder eine Sanierung gefördert werden? Wenn ja – an wen sollten sich betroffene wenden?
Dipl. - Ing. Hügel: Es gibt eine Vielzahl von Programmen und Zuschüssen. Die bundeseigene KFW-Bank bietet für Neubauten zur Erreichung eines „Energieeffizienzhaus-Standards“, aber auch für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden durch Einzelmaßnahmen sehr günstige Konditionen an. Weiterhin auch Landesbanken, wie z.B. die L-Bank Baden-Württemberg, zahlreiche Städte und Landkreise, aber auch Energieversorger und Hersteller haben  Zuschüsse, oder Sonderkonditionen anzubieten.

SW+: Sie sind ein gefragter Mann. Welche weiteren Leistungen bieten Sie ihren Kunden an?
Dipl. - Ing. Hügel: Von meiner Ausbildung her bin ich Architekt und daher mit dem Bauwesen „tief“ verwurzelt. Die berufsnahen Tätigkeitkeitsfelder sind vielfältig und natürlich haben sich hieraus Synergieeffekte für mich entwickelt. Neben den klassichen Architektenleistungen biete ich ein ganzes Spektrum an Leistungen an, wie die Mitwirkung bei Bauabnahmen, Begutachtung von Immobilien vor einer Kaufentscheidung, Immobilienbewertungen bei Erbe, Kauf, Verkauf oder zur Vermögensregelung, Expertisen bei Gebäudeschäden, Gutachten für Gerichte, Baubegleitungen als externer Sachverständiger und natürlich auch als Gebäudeenergieberater, für die Erstellung von Energieausweisen aller Art, Beratung und Modernisierungsempfehlungen, sowie die Beantragung von entsprechenden Fördermassnahmen usw.

SW+: Welches Gebiet in der Region betreuen Sie genau?
Dipl. - Ing. Hügel: Ich bin hauptsächlich in der Region Südbaden, also im Gebiet Freiburg bis Waldshut tätig.

SW+: Zuletzt noch ein Tipp. Wann rentiert sich eine energetische Sanierung besonders? Was würden Sie empfehlen?
Dipl. - Ing. Hügel: Gerade Eigentümer einer älteren Bestandsimmobilie, bei der im Rahmen der Bauunterhaltung eine bauliche Maßnahme ansteht, z.B. die Erneuerung des Daches, oder der Ersatz der Heizungsanlage, also sogenannte „Sowieso-Kosten“ anfallen, profitieren in der Regel besonders von den zahlreichen Förderprogrammen bzw. Zuschüssen. Die Amortisationszeit sollte immer ein wichtigstes Kriterium zur Beurteilung von energetischen Maßnahmen sein, egal ob beim Neubau, oder bei der Sanierung im Bestand.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin gutes Gelingen im Dreiländereck!

Kontakt
Architektur -  und Sachverständigenbüro
Dipl.- Ing. Jürgen Hügel
Vorengeleweg 3
79540 Lörrach
Telefon: 07621 426350
eMail: info@energieberater-huegel.de
Internet: www.energieberater-huegel.de

Freier Architekt (BDB) Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Hochschulzertifikat der HTWG Konstanz/IFBau. Dipl.- Sachverständiger (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, für Mieten und Pachten. Energieeffizienz - Experte, akkreditiert (KFW) Bauberater, qualitätssichernde Baubegleitung.

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