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Wichtelpfad im Auerhahnwald

Auf Entdeckungsreise mit Wichteln

Ein ganz besonderes Ausflugsziel für die ganze Familie ist der Wichtelpfad im Auerhahnwald auf dem Feldberg. Der Naturerlebnispfad im Naturschutzgebiet Feldberg ist je nach Winter ab Mitte Mai geöffnet und kostenlos zugänglich. Hier erleben die Kinder die Natur auf eine ganz besondere Art und Weise. Der Pfad bringt den Kindern spielerisch die Natur näher. Um den gesamten Rundweg zu laufen, benötigt man rund zwei Stunden. Der Pfad ist 1,8 Kilometer lang, das sind ungefähr 2400 Kinderschritte. Mit Kinderwagen ist die Begehung des schmalen Pfades nicht möglich, bei Kindern, die noch nicht laufen können, wird deshalb eine Rückentrage empfohlen.

Der Wichtelpfad im Auerhahnwald erzählt eine Geschichte. Dort begegnen die kleinen Besucher dem Wichtel Ferdinand von der Wichtelpost und begleiten ihn an den verschiedenen Stationen auf seiner Suche nach dem Auerhahn Anton. Denn für diesen hat Ferdinand einen Brief. Der Feldberg-Wichtel Velt begleitet Ferdinand bei seiner Suche. Dabei kommen die beiden an den elf verschiedenen Stationen des Wichtelpfades vorbei: An der Wichteltanne, an der Waldwirtschaft „Zur süßen Heidelbeere“ mit Wirt Wuchtig, an der Schlummerfichte, bei Dietwald Dreizehenspecht, beim Waldophon, an der Waldpotheke mit Apotheker Hypogymnus Flechtel, an Violetta Waldfee, am Beerenbühl, am Räuberfels und auch am Fuchsbau von Fridolin Fuchs. Am Felsendobel, in einem kleinen Wichteldorf am Waldrand, finden die Besucher zum krönenden Abschluss des Wichtelpfads einen schönen Wald-Spielplatz.

Die einzelnen Stationen und Figuren sind wirklich mit viel Liebe zum Detail und vor allem kindgerecht gestaltet. Es gibt jede Menge zu sehen und zu staunen. An jeder der einzelnen Stationen gibt es für kleine Naturfreunde jede Menge zu entdecken, zum Klettern, sie können sich verstecken etwa im Häuschen vom „kleinen Gnom“ aus einem Baumstamm gefertigt und viel erleben. An Infopulten wird die Geschichte rund um Ferdinand von der Wichtelpost in Comicform erzählt. Und zusätzlich gibt es noch interessante Infos rund um das Auerhuhn, einem der beeindruckendsten Waldvögel Mitteleuropas. Der Pfad will Verständnis wecken für den Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Vogelart. Über die Wichtel sollen die kleinen Besucher einen Bezug zum Wald und deren Bewohner bekommen, ihre Begeisterung für die Natur soll geweckt werden und sie sollen lernen, respektvoll mit der Landschaft umzugehen.

Der Pfad beginnt in Feldberg-Ort zwischen Feldberger Hof und Café Waldvogel. Passend zum Pfad gibt es auch ein Begleitheft, das man im Haus der Natur kaufen kann. Die Träger des Projektes ist die Feldbergtouristik der Gemeinde Feldberg, die Idee kam von Feldberg-Ranger Achim Laber, der auch die Geschichte schrieb und zeichnete. Unterhalten wird der Pfad durch das Naturschutzzentrum Südschwarzwald. Die Waldbewohner wurden von der Schwarzwälder Kunstschmiede von Familie Baschnagel aus Grafenhause und vom Bildhauer Georg Bücheler aus Ependorf gestaltet.

Wer wissen will, ob Ferdinand und seine Freunde den Auerhahn Anton finden und was in dem geheimnisvollen Brief steht, sollte unbedingt mal den Wichtelpfad im Auerhahnwald besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Im Winter sollte der Weg allerdings den Langläufern überlassen werden.

Infos zu Führungen für Kinder gibt es beim Naturschutzzentrum Südschwarzwald unter 07676-933630. Einen Flyer und das Quiz zum Wichtelpfad können Sie hier einsehen.

Alle weiteren Informationen zum Wichtelpfad im Auerhahnwald finden Sie im Internet unter: www.wichtelpfad.info

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