Neue Tagungsformate: Wie die Energiedienst-Gruppe in 6 Minuten und 40 Sekunden zusammenwächst

Sie kennen das vielleicht: Bleiwüsten in Powerpoint Präsentationen und Bulletpoint an Bulletpoint. Viele Vorträge sind endlos lang, weil sich die Redner selbst am liebsten reden hören. Die Powerpoint Folien platzen aus allen Nähten und enthalten viel zu viel Text. Entgegen aller Behauptungen: wir Menschen sind nicht multitaskingfähig. Wir können entweder zuhören oder lesen. Beides zeitgleich ist schlicht nicht möglich. Deshalb gehen wir bei Energiedienst neue Wege und haben ein neues Vortragsformat eingeführt.

Wie ist es möglich knapp 1000 Kollegen zusammen zu bringen?
Die Energiedienst-Gruppe ist in den letzten Jahren um einige Beteiligungen gewachsen. Das Unternehmen wandelt sich vom reinen Energieversorger zum umfassenden Energiedienstleister. Das Produktportfolio hat sich erweitert und wir schieben viele Projekte für die Region an. Doch nicht alle Mitarbeiter kennen diese Projekte. „Das Zusammenrücken haben wir uns fest vorgenommen“, sagte Jörg Reichert im Interview auf dem Energiedienst-Blog.

Damit war klar: Es musste ein Veranstaltungsformat gefunden werden, mit dem es möglich ist, in kürzester Zeit alle relevanten Informationen aus den unterschiedlichen Beteiligungen, Projekten, Bereichen und Arbeitsgruppen an alle Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.

Ein geeignetes Tagungsformat ist Pecha Kucha. Mit diesem Format könnten innerhalb von 8 Stunden ca. 75 Redner auftreten und Vorträge halten. Ganz so viele waren es bei unserer Hausmesse nicht. Doch auch für 8 Vorträge ist das Format geeignet.

Was ist Pecha Kucha?
Pecha Kucha – gesprochen „Petscha Kutscha“ – bedeutet Stimmengewirr und kommt aus dem Japanischen. Bei dieser Vortragstechnik lassen sich innerhalb kürzester Zeit – maximal sechs Minuten und 40 Sekunden – auf 20 Folien mit nur 20 Bildern, die wesentlichen Informationen des Vortrags an das Publikum weitergeben.

Die Herausforderung unserer Vortragsredner war natürlich: die Zeit. Wie sollten alle Informationen in nur knapp 7 Minuten an den Mann und die Frau gebracht werden?!

Es war nicht ganz leicht die Redner vom neuen Format zu überzeugen. Viele Projekte sind sehr umfangreich, wie sollte das in kürzester Zeit weitergegeben werden und zwar so, dass auch was hängen bleibt?

Dabei unterstützen bei Pecha Kucha die Bilder. Wir Menschen sind visuell veranlagt. Nicht umsonst heißt es „Bilder sagen mehr als Worte&ldquo. Die Bildsprache ist deshalb ein elementarer Bestandteil dieses Vortragsformats. Die Redner mussten vorher ihre Kernbotschaft herausarbeiten und sich überlegen: Welche Botschaft sollen die Zuschauer mitnehmen? Was sollen sie antworten, wenn sie zum Inhalt des Vortrags befragt werden?

Am Ende haben es alle geschafft die Zeit einzuhalten und den Kernbotschaft an das Publikum weiterzugeben. Chapeau!

Doch sechs Minuten und 40 Sekunden reichen nicht!
Knapp sieben Minuten sind kurz. Zudem findet unter den Kollegen kein Austausch statt, wenn die Zeit drängt. Aus diesem Grund gab es nach den Vorträgen noch die Möglichkeit sich auf einer Hausmesse umzusehen. Die Vortragenden präsentierten ihre Projekte, die Beteiligungen und Ergebnisse der Arbeitsgruppen, wie auf einem Marktplatz. Die Zuschauer hatten so die Möglichkeit sich am Messestand weitere Informationen einzuholen und sich mit den Kollegen zu unterhalten und auszutauschen.

Erinnern Sie sich? Pecha Kucha bedeutet „Stimmengewirr“ und das hörte man auch an den Messeständen nach den Vorträgen. Interessierte Gespräche, Fragen und Antworten, Erklärungen und Diskussionen entstanden nach den spannenden Vorträgen.

Die Energiedienst-Gruppe ist ein Stück mehr zusammengerückt. Das Verständnis ist gewachsen und die nächste Hausmesse ist in der Planung.

Energiedienst Hausmesse Schulterblick

Energiedienst als Arbeitgeber

Weitere Informationen zum Energiedienst als Arbeitgeber findest du auf deren Arbeitgeberseite. Dort stellt sich der Energiedienst im Detail vor.

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